Categories

Currently listening to:

  • Lena
  • Daft Punk
  • Cœur de Pirate
  • BLITZKIDS mvt.
  • Alanis Morissette
  • Ellie Goulding
  • Marina & the Diamonds
  • Armin van Buuren
  • Dido

Trycester

…the world in my eyes

Quoteworthy

"So here is us, on the raggedy edge. Don't push me and I won't push you."

Socialize !

ESC 2013 – Teil 6

14/05/2013

Die letzten fünf Titel, die sich um eines der begehrten Finaltickets balgen: Große Kleinkunst aus Rumänien, Rock aus Albanien, Geschnulze aus Georgien, die Heilsarmee aus der Schweiz…und mein persönlicher Favorit aus Norwegen.

Margaret Berger – I feed you my love

Die Chancen, dass der ESC im nächsten Jahr schon wieder in skandinavischen Gefilden stattfindet, sind relativ groß. Der zweite Grund hierfür kommt aus Norwegen und heißt Margaret Berger. I feed you my love ist mit einigem Abstand mein Lieblingslied im diesjährigen Teilnehmerfeld. Eine wunderbar aufgeraspelt wabernde Elektrotapete im Hintergrund, Margarets herrlich skandinavisch angehauchte Stimme, die ein ganz klein wenig an Björk erinnert, sich überschlagende Streicher fürs “Drama, baby!”…eine Eisfee, die langsam auftaut. Ich bin begeistert, die Buchmacher sehen sie in den Top5…darf gerne mehr werden !

Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko – Identitet

Was Armenien nicht hinbekommen hat, präsentiert uns Albanien. Rock in Landessprache mit eingesprenkelter folkloristischer Note. Das klingt schon gleich viel authentischer. Den sensationellen fünften Platzes des Vorjahres werden Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko aller Voraussicht nach eher nicht wiederholen können, aber ein Finaleinzug ist für Albanien ja auch schon was…und das könnte klappen.

Nodi Tatishvili & Sophie Gelovani – Waterfall

Da versucht’s aber wer mit aller Macht. Eine einfühlsame Ballade, ein Duett, eine Komposition von Thomas G:son, der im vergangenen Jahr sowohl Loreens Siegertitel als auch Pastora Solers zehntplatzierte Ballade zu verantworten hatte…scheinbar will da jemand dringend gewinnen. Wie bei so vielen Beiträgen aus dem ferneren Osten ist das Englisch nur gewollt und nicht gekonnt, das gegenseitige Anturteln ebenso. Finaleinzug geht klar, am Ende vermutlich in den Top10…mehr ist nicht.

Takasa – You and me

The artists formerly known as Salvation Army. Als Heilsarmee durften die Damen und Herren nicht ran, also nun mit Synonym als Bandname. Einen Rekord hat die Schweiz mit diesem Auftritt bereits sicher, mit dem 95-jährigen Emil Ramsauer steht der älteste ESC-Teilnehmer aller Zeiten auf der Bühne. Der Song selbst ist recht gefällig, der Refrain wird oft genug wiederholt. Nicht chancenlos im Kampf um ein Finalticket.

Cezar – It’s my life

Ähm…ja. Das hätte Dieter Bohlen damals in den Refrains von Modern Talking nicht besser singen können, ganz im Gegenteil. Cezar präsentiert die Kunst des Kontratenors auf der großen ESC-Bühne. Das mag theoretisch ganz fürchterlich wertvoll sein, praktisch ist es (machen wir uns da mal ne Sekunde lang nichts vor) ganz fürchterlich fürchterlich. Eins ist sicher: Die Nummer bleibt hängen. Ob nur in den Ohren der Zuschauer oder auch im Halbfinale ?…ich befürchte fast ersteres.

13/05/2013

Son of a b**ch ! Our beloved hero who doesn’t care for a thing in the world when it comes to saving it will return to the screens next year. Fox has ordered a 12 episodes mini-series called 24: Live another day (obviously a title just short of the coolness that was Die another day). In essence, the 24 hours of a day will be boiled down to the important stuff, everything will still be in chronological order…only this time, we can at least pretend that Jack has time to go to the bathroom. Nice !

De-Ad-Block please !

13/05/2013

…da wandelt man ein fröhliches Lied auf den Lippen durch die Düsterkeit des Inter-Netzes hin zu den leuchtenden Nachrichtenportalen dieses Landes und ganz und völlig unverhofft schreit einem ein großes Banner entgegen, dass man einen Ad-Bocker benutzt. Huch ! Erwischt ! Angeschlossen wird die Bitte, den doch eventuell (pretty please !) auszuschalten, weil sonst in Afrika kleine Kätzchen ertränkt werden das angesteuerte Nachrichtenportal die Türen schließen muss.

Ich finde dieses Vorgehen tendentiell amüsant, da zu vermuten ist, dass die Portale über Statistiken verfügen, die ihnen neben der Anzahl der täglichen Besucher auch die der täglichen Besucher mit Ad-Blockern vermittelt. Folglich müsste aus diesen Zahlen recht einfach zu errechnen sein, wieviel Geld sich über eingeblendete Werbung verdienen lässt. Natürlich ist es völligst legitim zu versuchen, den Strahl dieser sprudelnden Quelle ein wenig zu erweitern…allerdings keimt in mir wenig Hoffnung, dass dies funktioniert, glaube sogar eher, dass die Portale mit der Aktion das Gegenteil erreichen. Ich beispielsweise habe keine Lust auf einen großen, blinken, L-förmigen Werbebanner, der sich um die eigentliche Seite legt und mich beim Lesen nervt. Wie wär’s statt dessen mit der Frage, ob man einen kleinen Obolus entrichten möchte, um diese spezielle Seite zu unterstützen ?

Naja…dauert ja nicht mehr lange bis das unerschöpfliche Füllhorn voller Dukaten, welches sich aus dem Leistungsschutzrecht speist, aus den Verlagen einen Dabobert’schen Goldspeicher macht, dann sind sie aller Sorgen ledig.

ESC 2013 – Teil 5

11/05/2013

Folge fünf der diesjährigen ESC-Vorschau bietet uns wildes Getrommel aus Bulgarien, sehr schönes Liedgut aus Island und Ungarn, eine alte Ballade aus Israel, Weltverbesserungsrock aus Armenien und die griechische Erkenntnis, dass der Alkohol umsonst ist.

Elitsa Todorova, Stoyan Yankulov – Samo Shampioni (Only Champions)

Back to the future. Bulgarien erreichte genau einmal das Finale eines ESC und in selbigem den sehr guten fünften Platz. Dies war im Jahr 2007, damals am Start Elitsa Todorova und Stoyan Yankulov. Also: nochmal das Ganze ! Da wird getrommelt, gestampft und gejodelt, was das Zeug hält. Auffallen wird’s auf jeden Fall, mir ist es ein ganz klein wenig zu quer, für den Einzug ins Finale sollte es aber trotzdem reichen.

Eythor Ingi – Ég Á Líf

Einen Traum von einer Ballade schickt Island in diesem Jahr zum ESC. Eyþór Ingi Gunnlaugsson (vermutlich kein Zufall, dass er “Thor” in seinem Namen trägt) singt dieses folkloristische Kleinod mit starker, aber doch zerbrechlicher Stimme. Ich würde mir ganz doll wünschen, dass Ég Á Líf in Malmö so ungefähr da landet, wo Kuula im letzten Jahr in Baku am Ende stand…mitten in den Top 10.

Koza Mostra feat. Agathon Iakovidis – Alcohol Is Free

Griechenland versucht es in diesem Jahr mal mit etwas ganz anderem. Nachdem Eleftheria Eleftheriou im vergangenen Jahr mit dem typischen Mediterraneo-Pop auf Platz 17 verendet ist und somit eine Serie von immerhin acht Top10 Platzierungen in Folge auf Null setzte, gibt’s in Malmö eine zarte Prise Ska und die für die leidgeplagten Hellenen erfreuliche Auskunft, dass wenigstens der Alkohol umsonst ist. In Anbetracht der Tatsache, dass Griechenland selbst mit einem Gyrosspieß auf der Bühne immer noch das Finale erreichen würde, gibt’s vermutlich gleich nen Doppelten…Prost !

Moran Mazor – Rak Bishvilo

Zweimal ist Isreal zuletzt im Halbfinale hängen geblieben…und ganz ehrlich, ich denke sie machen in diesem Jahr das Triple perfekt. Eine ganz klassische Grand Prix Ballade, die sich doch recht langweilig zum Ende hangelt. Zwar wirklich gut gesungen von der 21-jährigen Moran Mazor, die aber dank Kostüm, Make-Up und Haarstyling locker doppelt so alt aussieht…sowas muss man auch erst mal hinbekommen.

Dorians – Lonely Planet

Ein ganz hübsches Beispiel für “besser wäre Landessprache” liefert uns in diesem Jahr Armenien. Mit den Dorians schicken sie eine ihrer erfolgreichsten Rockbands samt eines Titels, den Black Sabbath Ikone Tony Iommi komponiert hat. Weltverbesserung steht auf dem Programm, anfangen könnte man da beim Englisch des Lead Sängers. Das klingt so verhunzt, dass meine Ohren taub werden tun. Die Melodie reißt’s leider auch nicht mehr raus…womit wir beim Stichwort wären.

ByeAlex – Kedvesem (Zoohacker Remix)

Zau-ber-haft !! Für Ungarn startet ein studierter Philosoph, der in einem Tattoo Magazine als Editor arbeitet. Sein Song Kedvesem (selbst komponiert und getextet) ist so unglaublich angenehm unangestrengt, dass ich ihn mir in Dauerschleife anhören könnte, obwohl ich nicht ein Wort verstehe. Magie des ESC und der Länder, die sich trauen, auf die Landessprache zu setzen. Ich glaube nicht für eine Sekunde, dass er es ins Finale schaffen könnte…aber das war dem Vernehmen nach wohl schon beim ungarischen Vorentscheid so…bitte anrufen, Europa !!

Spock vs. Spock

08/05/2013

Pretty awesome commercial for the Audi S7…seems like the Lord of the Rings wins against the Mercedes, but Nimoy still has one last trick up his sleeve !

ESC 2013 – Teil 4

08/05/2013

In den nächsten drei Ausgaben der ESC Vorschau drehen die Damen und Herren des zweiten Halbfinals richtig auf. Zunächst gibt es chancenlose Beiträge aus Lettland und Mazedonien, balladiges aus Aserbaidschan und San Marino (featuring Ralph Siegel), eine spaßige Nummer aus Finnland sowie eine leichte Sommerbrise aus Malta.

PeR – Here we go

Au weia. Der Bandname ist eine Abkürzung für “Please explain the rhythm”…allerdings fürchte ich, dass die komplette Dauer des zweiten Halbfinales nicht ausreichen würde, um dieses Übel auch nur im Ansatz zu erklären. Das einzig Positive, was mir jetzt spontan zu diesem Auftritt einfällt: Es ist der erste des Abends, also einfach später einschalten und man verpasst ihn. Keine Chance in Sachen Finale.

Valentina Monetta – Crisalide (Vola)

Bereits im vergangenen Jahr ging Valentina Monetta für San Marino an den Start und scheiterte mit dem Social Network Song völlig zu Recht im Halbfinale. Komponist damals: Ralph Siegel. Beide wollen offenbar in Malmö zeigen, dass sie es besser können und schicken mit Crisalide (Vola) ein ganz erheblich besseres Lied ins Rennen. Warum aus der brauchbaren Ballade nach zwei Dritteln plötzlich und unerwartet ein Uptempo-Stück werden muss, weiß zwar niemand, könnte aber trotzdem fürs Finale reichen.

Esma & Lozano – Pred Da Se Razdeni

Au weia, Teil 2: Für die Former Yugoslav Republic of Macedonia geht in diesem Jahr ein ungleiches Pärchen an den Start. Esma Redzepova Teodosievska (Queen of Gypsy) strickt das Mütterchen-Motto des russischen Auftritts im Vorjahr weiter und ist für den jaulenden Teil des Titels zuständig während ihr Casting erprobter Komagnon versucht zu retten, was nicht zu retten ist. Mir persönlich bluten da nach knapp der Hälfte des Liedes die Ohren, ich fürchte den Menschen vor den angeschlossenen westeuropäischen Rundfunkempfängern wird es nicht viel anders ergehen. Raus im Halbfinale

Farid Mammadov – Hold me

Aserbaidschan ist so etwas wie die neue Großmacht des ESC, bei fünf Teilnahmen war das schlechteste Ergebnis ein achter Platz…Respekt ! Diese Serie könnte auch nach dem diesjährigen Contest Bestand haben, Hold me ist eine der moderneren Balladen im Feld, mit der sich Farid Mammadov problemlos ins Finale singen wird. Dort könnte es dann passieren, dass er sich mit den anderen Balladen zu sehr ins Gehege kommt, um ganz weit vorne zu landen.

Krista Siegfrids – Marry me

Ding Dong ! Finnland, sonst berühmt für seine harten Riffs, schickt in diesem Jahr mit Marry me eine der durchgenallteren Nummern zum ESC. Krista Sigfrids verströmt dabei so viel “Spass an der Freud”, dass man gar nicht anders kann als mitwippen. Im Angesicht der großen Anzahl an Beiträgen, welche die Operation ESC ein ganz klein wenig zu ernst angehen, ein kleiner Strahl an Sonnenschein. Gute Chance, dass am Ende die beste Platzierung seit Lordi rausspringt.

Gianluca – Tomorrow

Ein kleines, feines Sommerliedchen, mit dem Gianluca für Malta sein Glück versucht. Mir persönlich gefällt’s…und ich bin sehr gespannt, wie sich Tomorrow unter all den hochgetakteten Stampfern bzw. runtergefahrenen Balladen schlägt. Entweder es fällt positiv auf, bleibt hängen und kommt ins Finale…oder es geht völlig unter.

Frühstücksfernsehen

07/05/2013

Das neueste Projekt von Olli Dittrich, eine grandiose Persiflage des allgemeinen Gute Laune Fernsehens, das allmorgendlich über deutsche Bildschirme flimmert. In dieser Folge auch ein kleiner Bericht über die neueste Verpflichtung des Hamburger Spocht Vereins für die kommende Saison, Übereinstimmungen mit anderen argentinischen Nationalspielern sind natürlich rein zufällig.

BritANick: Sexy Pool Party

06/05/2013

…ever noticed that everything coming out of the water seems just incredibily sexy…indeed so sexy that only a slow motion can really capture it ? Well, BritANick have proof…and they end up with a dangerous experiment involving the sexiest thing ever to emerge out of the wet.

ESC 2013 – Teil 3

05/05/2013

Die letzten fünf Teilnehmer des ersten Halbfinales: Balladiges in eher experimenteller Form aus Moldau sowie klassischer Art aus Zypern, Synthpop fürs Radio aus Irland und Belgien…und Engelchen und Teufelchen für Serbien.

Aliona Moon – O Mie

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, was ich von dieser Nummer halten soll. Eine sich nach hinten raus steigernde Ballade, wie es sie an allen möglichen anderen Ecken dieses Contests gibt, allerdings so schräg zusammengeschraubt, dass sie mir irgendwie ziemlich quer in den Gehörgängen liegt. Aliona Moon sammelte im vergangenen Jahr als Sängerin im Hintergrund bereits ESC Erfahrung und in Anbetracht des regelmäßig guten Abschneidens ihres Landes sollte auch in Malmö das Finale drin sein…wenn es nicht zu vielen Menschen geht wie mir.

Ryan Dolan – Only love survives

Allgemeines Aufatmen, die jecken irischen Zwillinge bleiben uns in diesem Jahr erspart. An ihrer statt tritt Ryan Dolan mit einem leicht ins Clubbige abdriftenden, ziemlich perfekt produzierten aber meiner Meinung nach für “mehr” etwas zu kompliziert verklebten Song an, der sich die Liebe auf die Fahne geschrieben hat. Das ist immer gut, fürs Finale sollte das reichen.

Despina Olympiou – An Me Thimasai

Nach dem LaLaLove im Vorjahr schaltet Zypern ein paar Gänge zurück und kommt mit einer ganz klassischen Grand Prix Ballade, die auf zuviel Spielereien links und rechts verzichtet. Das ist solide Hausmannskost, aber auch ein ganz klein wenig langweilig. Je nach Stimmung kann das beim Abstimmen von Vorteil oder Nachteil sein, im Halbfinale müsste die Qualität zum Weiterkommen ausreichen.

Roberto Bellarosa – Love Kills

Noch mehr Elektro-Radio-Pop im ersten Halbfinale, diesmal aus Belgien…und diesmal der meiner Meinung nach beste des Abends. Sehr hübsche Melodie, die sich nach mehrmaligem Hören als echter Ohrwurm entpuppt. Nachdem für die Belgier in den beiden vergangenen Jahren jeweils nach dem Halbfinale Schluss war, würde ich es sehr begrüßen, mir Love Kills im Finale nochmal anhören zu könen.

Moje 3 – Ljubav Je Svuda

Den Abschluss des ersten Halbfinales geben drei Grazien aus Serbien, die sich ebenfalls eine hübsche Elektrotapete in den Hintergrund gestellt haben. Engelchen und Teufelchen wechseln sich beim Singen ab, selbiges in der Landessprache…wofür ich immer gerne ein paar Bonuspunkte herausrücke. Für mich eine der ganz sicheren Nummern, wenn es um das Erreichen des Finales geht.

Older Posts