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#ESC2015 – Teil 2: Finnland, Griechenland, Estland

FinnlandGriechenlandEstland

Drei Minuten Zeit hat jedes Land, den Rest Europas von seinem Song zu überzeugen. Viel zu viel findet Finnland, die Jungs von Pertti Kurikan Nimipäivät schaffen es in gut der Hälfte und stellen damit den Rekord für den kürzesten Eurovision Song auf. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, wenn man man nicht zwingend auf Punk steht. Würde den Song, auch wenn er nicht meinen Geschmack trifft, trotzdem gerne als „…and now for something comepletely different“ im Finale sehen.

Es hat gedauert, aber hier ist sie, die erste un bei weitem nicht letzte Ballade des diesjährigen Contests. Maria Elena Kiriakou schmettert ihr „One last breath“ mit so viel Herz und noch mehr Pathos, dass einem das Schokoladenfondue überkocht. Für das Finale sollte es reichen, dort wird sie im balladesquen Einerlei vermutlich unter „ferner liefen“ landen..

Die Common Linnets erreichten im vergangenen Jahr den zweiten Platz für die Niederlande, der Preis für die beste Kopie dieses Beitrags geht an Estland. Elina Born und Stig Rästa tragen ein Liebesduett vor, welches sämtliche Retrotapeten der 1960er spontan wieder erblühen lassen wird. Mir persönlich ist’s ein wenig zu sehr geplant, der Gesang darf auch gerne noch ein wenig kalibriert werden. Aller Voraussicht nach haben die beiden dafür zwei Auftritte lang Zeit, sicherer Finalkandidat.