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Eine von uns beiden muss (nun) gehn

Neben den beiden Konsolen der aktuellen Generation stehen in der Peripherie meines heimischen Televisionsgeräts auch noch deren Vorgänger, die PS3 und die Xbox 360. Beide habe ich seit Jahren nicht mehr gestartet, beide sollte ich vermutlich aus meinem Leben hinfort minimalisieren. Sollte. Könnte. Kann ich ?

Die Xbox dient lediglich als potentielle Abspielstation der Mass Effect Trilogie. Die drei Spiele besitze ich zwar auch für die PS3 und den PC, dort allerdings „nur“ als digitale Versionen. Die hübschen Sammler-Editionen erwarb ich zur Veröffentlichung der Spiele jeweils für Microsofts olle Konsole, sie schmücken mit ein paar anderen Devotionalien des Franchises ein sehr kleines Regalabteil. Es käme mir ein wenig absurd vor, die Spiele zu behalten, ohne eine Konsole zu besitzen, auf der ich sie spielen könnte. Nicht, dass dies zeitnah passieren würde (dazu sind die Ausgaben für den PC graphisch zu überlegen), aber…

Im anderen Lager scheint mir zumindest ein wenig Licht am Ende der Spieleliste entgegen. Viele der sich noch auf der PS3 befindlichen Titel habe ich inzwischen der Spielebibliothek meines PCs hinzugefügt, einige sind als Remaster für die PS4 erschienen. Bleibt noch eine Handvoll Spiele, die ich gekauft, jedoch nie (zu Ende) gespielt habe. Im Sturm der Neuerscheinungen für die aktuellen Systeme werde ich mir nun einen kleinen, ruhigen Hafen am Wochenende zurecht legen und pflegen, um aus der Handvoll eine Handleer zu machen und so in ein paar Monaten die Frage „Kann ich ?“ mit  „Yep, Kannste!“ beantworten zu können. Los geht’s mit: Puppeteer.

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#facepalm

Ich war schon kurz davor, eine dedizierte Soundkarte für meinen PC zu ordern, bin jedoch gerade noch im richtigen Moment über meine eigene Dämlichkeit gestolpert. Wir erinnern uns: Brummschleife. Der Störenfried in der Gleichung war jedoch nicht wie von mir angedacht der PC, sondern der Fernseher. Aus einer Laune heraus zog ich das HDMI-Kabel, welches vom Receiver zum TV läuft, und das Brummen verstummte. Ein erster Schub Begeisterung, dann die Erkenntnis: Fürs Spielen hilft das natürlich nicht wirklich weiter, den Fernseher brauche ich dafür ja schließlich. Mist. Aber: Der Fernseher steckt nicht in derselben Steckdose wie der PC, vielleicht würde das helfen ? Zweiter, größerer Schub Begeisterung: Es half ! Per Verlängerungskabel den Fernseher neben den PC gestöpselt, Verbindung vom Receiver zum Fernseher hergestellt…und der Sound vom PC lief ohne Brummen kristallklar vom Receiver in den Kopfhörer. Fan-tas-tisch !

…jedenfalls für Musik, beim Start von Dragon Age Inquisition machten sich erneut äußerst häßliche Störgeräusche bemerkbar. „Kann doch alles nicht wahr sein hier“. So stand ich enttäuscht vor dem Fernseher, zog aus Neugier, ob wenigstens der Lärm verstummen würde (auch wenn es keine Lösung wäre), erneut das Zum-TV-HDMI-Kabel aus dem Receiver und…nicht nur kein Fiepen mehr, der Fernseher zeigte weiterhin das Spiel an. „Hä ? Watt ?“. Dann die langsame Erkenntnis, dass das Bildsignal, anders als bei der Xbox und der PS4, ja gar nicht vom Receiver zum TV kommt, sondern mittels Direktverbindung vom PC über ein separates HDMI-Kabel, weil der Umweg über den Receiver, wie bereits gestern bemerkt und heute schon wieder vergessen, nicht funktioniert hatte. Facepalm!…und gleich nochmal, weil so blöd kann man ja gar nicht sein.

Die Lösung lautet nun also: Bei der Übertragung eines Spiels vom PC zum TV einfach das HDMI-Kabel zwischen TV und Receiver an einem Ende ziehen, und Ruhe ist’s. Billiger als eine neue Soundkarte ist’s auch.

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Brummschleife

Kleiner Rückblick: In den Zeiten, als es noch möglich war, mittels einer Browser-Erweiterung wie ZenMate auf das amerikanische Angebot von Netflix zuzugreifen, hatte ich versucht, meinen PC mittels zweier HDMI-Kabel durch meinen AV-Receiver zum Fernseher zu schleifen, um all die schönen Serien bequem vom Sessel aus ansehen zu können. Dabei stellte sich heraus, dass ich das Bild des PC zwar problemlos und per Tastenkombination in Windows von meinem Monitor zum TV und wieder zurück schalten kann, das Bild aber vom angewählten Monitor in dem Moment verschwindet, in dem ich den Fernseher oder den Receiver ausschalte, und ich dann vor zwei schwarzen Bildschirmen sitze. Bei einer Direktverbindung vom PC zum Fernseher passierte dies nicht, aus welchen Tech-Gründen auch immer. Folglich lief seitdem ein laaaaanges HDMI-Kabel vom Ausgang meiner Grafikkarte zum Eingang des Fernsehers. Da der Ton des Fernsehers am besten mit „vorhanden“ beschreibbar ist, beließ ich meinen Kopfhörer im per Logitech Z323 verlängerten und verstärkten Audioausgang des PC.

Nun ist der Ton, der über diesen Weg zum Kopfhörer gelangt, zwar besser als der des TV, aber eben doch nicht vergleichbar mit der Ausgabe über den AV-Receiver. Das fällt schon bei gestreamter Musik ins hörbare Gewicht, ein Spiel wie Dragon Age Inquisistion ist von der Xbox oder der PS4 über die an den Receiver angeschlossenen Kopfhörer ein völlig anderes Erlebnis. „Muss doch möglich sein, den Ton irgendwie dorthin zu bekommen“, dachte ich mir und bestellte ein ewig langes Klinke/Cinch-Audiokabel bei Amazon. (Kurzkritik hierzu: Tut es, der weiße Cinch-Anschluss ist jedoch so eng gefasst, dass ich beim Versuch, ihn wieder abzuziehen, damit rechnete, den Stecker auseinander zu zerren. Dazu im Vergleich ist der rote Cinch-Anschluss fast ein wenig zu weit, er löst sich beinahe schon bei einem zu scharfen Blick.) Kabel angestöpselt, Receiver eingeschaltet. Das Ergebnis: Ein hässliches und lautes Brummen. Ich hatte zunächst das Kabel im Verdacht, ein wenig Recherche im Netz brachte mir jedoch den Terminus „Brummschleife“ näher. Ein Ratschlag war: Beide Geräte in denselben Stromanschluss. Per Verlängerungskabel ausprobiert, leider keine Besserung. Sehr ärgerlich. Mal sehen, ob ich noch eine Lösung für dieses Problem finde.

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Mehr RAM

Es gammelte noch ein Gutschein über 5 Euro auf der Ablage meines Schreibtisches, bis Ende Februar war er gültig. Beim Blättern nach einer niedrig eingepreisten Upgrade-Möglichkeit für meinen PC blieb ich bei den Speicherriegeln hängen. Wenn man den diversen Preisvergleichsseiten im Netz glauben darf, war RAM zuletzt vor drei Jahren so günstig wie zur Zeit. Folglich ist der Arbeitsspeicher meines Rechenknechts seit heute mit 16GB doppelt so umfangreich wie noch gestern. Huzzah!

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Glide on

Das Mausrad meiner Sharkoon Fireglider hatte in den letzten Wochen immer mehr rumgezickt. Es ließ sich nur sehr schwergängig drücken und registrierte teilweise mehrere Klicks für einen getätigten. Nervig, wenn man beim Browsen einen Link in einem neuen Tab öffnen möchte und dies dann gleich viermal passiert.

Heute war ich es endlich leid. Im Netz fand ich eine „Anleitung“ zum Auseinanderschrauben des kleinen Nagers, sprich eine Antwort auf meine Frage „Wo sind denn hier die Schrauben?“. Sie lautete: Unter den Gleitfüßchen! Nach dem Entfernen der Oberschale wurde das Problem recht offensichtlich. Fäden, Staub und Krümel. Yuck! Mit Pinzette, feuchtem Tuch und Küchenpapier bewaffnet rückte ich allem, was definitiv nicht ins Innenleben einer Maus gehört, zu Leibe und entfernte es sorgfältig. So weit. so sauber. Es zeigte sich aber nun eine offenbar strukturelle Schwachstelle der Maus. Die Achse des Mausrads führt rechts über eine Gabel, um dann ganz rechts auf einem Schalter zu liegen. Drückt man das Mausrad, wird der Schalter betätigt. Aus Gründen, die ich momentan nicht nachvollziehen kann, hatte die Achse innerhalb der Gabel zu viel Spiel, konnte also nach vorne oder hinten rutschen. Tat sie es nach hinten, verfehlte sie beim Drücken des Mausrads den Schalter. Ergo: Kein Klick. Was zur Hölle ? Ich überwand das Problem, indem ich die Platine, auf der sich der Schalter befindet, herausschraubte und dann ein wenig schief (rechte Seite mehr nach hinten als beabsichtigt) wieder hereinschraubte. Damit bewegte sich die Achse trotz des Spiels immer über dem Schalter und registrierte jeden Klick ordentlich. Engineering for runaways!

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Möge das Vectoring beginnen

Überraschender Anruf der Telekom heute Abend um 20:04. Der nette Herr am anderen Ende der Leitung erzählte mir, dass unser Anschluss vom bisherigen Analog auf IP umgestellt wird. Konsequenzen daraus sind, dass erstens der DSL-Splitter überflüssig wird und der Router nach der Umstellung gleich in die Telefonbuchse gestöpselt wird, dass zweitens das Kabelende des Telefons nun in den Router gesteckt werden muss, was drittens bei unserer Fritzbox nicht geht, weswegen ich viertens eine neue Fritzbox besorgen muss. Soviel zum Thema „Im Januar mal kein Geld für Elektro-Gadgets ausgeben“. Immerhin gibt es auch etwas Positives zu berichten: Die Telekom hat in unserem Gebiet Ende des Jahres den Ausbau des VDSL-Vectorings und damit die 100 MBit/s fertiggestellt und da unser alter Vertrag aufgrund der sich ändernden Infrastruktur ohnehin nicht mehr angeboten sprich verlängert wurde…her damit! Die theoretische Downloadrate verbessert sich folglich hier um das sechsfache. Mal sehen, wieviel davon in der Praxis übrigbleibt, der Gedanke für die 20-40GB schweren Downloads in Zukunft nicht mehr über Nacht die Konsole oder den PC laufen lassen zu müssen ist aber schon sehr reizvoll.

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Print ist (noch nicht) tot

Der Drucker ist eine der Gerätschaften, die ich eigentlich ganz gerne aus meinem Leben hinfort minimalisieren würde, letztlich ist es aber doch praktischer, die paar Dokumente, die ich über das Jahr verteilt auf Papier zaubern möchte oder muss, nicht erst per USB-Stick in den nächsten Copy-Shop schleifen zu müssen. Nachdem der Toner meines nun ehemaligen SW-Laserdruckers seine letzten paar Farbpartikel veräußert hatte und die Suche nach einem Ersatz-Toner ergab, entweder horrend viel Geld für einen Original-Ersatz ausgeben zu müssen oder für sehr viel weniger Geld einen gemäß Bewertungen auch sehr viel weniger brauchbaren Toner zu erwerben, entschied ich mich für Möglichkeit c), nämlich einen neuen Drucker. Dieser sollte, im Gegensatz zum ausrangierten, dann auch mit Googles Cloud Print zurande kommen, um Dokumente direkt von meinem Chromebook aus drucken zu können. Es ist schließlich 2015.

Meine Wahl fiel auf den Samsung Xpress M2026W, der recht billig, recht klein und hübsch weiß ist. Der Aufbau verlief so nervenschonend wie es sein sollte. Stromkabel ran, Treiber auf meinem Win10-Rechner installiert, die WPS-Taste des Druckers betätigt und selbigen Modus im WLAN-Menü meines Routers aktiviert. Fertig! Das Chromebook erkannte und benutzte den Drucker zunächst ebenfalls sofort, beim nächsten Benutzen am Tag danach reichte das bloße Einschalten des Druckers jedoch nicht mehr, die Liste der Cloud Printer benötigte im Menü des Chromebooks einen kurzen Refresh. Kein Akt, lediglich ein Tastendruck. Trotzdem stört es den Perfektionisten in mir ein Jota-chen, vielleicht finde ich den Grund hierfür noch.

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Sky möchte mich behalten

Ich finde es einigermaßen belustigend, dass SKY mir nach meiner Kündigung die Bestätigung derselben nur als Mail zukommen lässt, dann aber zwei Tage später ein „exklusives Angebot“ zum Verlängern per Post zuschickt und mich darin ermuntert, doch mal fürchterlich schnell bei ihnen durchzuklingeln. Ich werde das mal ignorieren, bin aber schon sehr gespannt, wie es weiter geht !