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Mut zur Farbe (ein wenig)

Ein wenig Farbe für meinen Wohnbereich. In den letzten beiden Wochen hatte ich bereits die Seitenwände des Raums mit Alpinas Feiner Farbe namens „Ruhe des Nordens“ angepinselt und war sowohl vom Arbeitsvorgang (deckte sehr gut, tropfte wirklich überhaupt nicht und war innerhalb weniger Stunden trocken) als auch vom Endergebnis sehr begeistert. Es blieb Wand No. 3, meine „Reflektorwand“. Sie wirft alles Licht, welches sich aus Richtung Ost-Nord-Ost durch das gegenüber liegende, vier Meter breite Fenster in den Raum verirrt, zurück in selbigen. Im Winter ist es nicht besonders viel Licht, im Sommer ist es indirektes, sehr unschönes Licht. Folglich sollte die Wand nicht allzu dunkel sein, um möglichst wenig Strahlen zu verschlucken. Den gestrigen Abend verbrachte ich damit, die beiden Farbkärtchen mit den Namen „Zeit der Eisblumen“ (sehr helles Grau) und „Poesie der Stille“ (etwas dunkleres, wärmeres Grau), mit Tesa an der Wand klebend, zu betrachten und zu keiner Entscheidung zu kommen. Heller ist besser, wärmer aber auch.

Die Entscheidung wurde mir heute morgen im örtlichen Baumarkt, der wundersamer Weise die Feinen Farben Alpinas nicht nur im Sortiment hat, sondern (völlig untypisch) auch zum Listenpreis anbietet, abgenommen. Kein Eimerchen mit der stillen Poesie vorhanden, also wurden es die Eisblumen. Beim Malern wirkte die Farbe zunächst sehr viel dunkler als erwartet, sie trocknete aber schnell zu einem fast weißen Grau ab. Lediglich ein Blick zur Kante, welche die Wand mit der weißen Decke teilt, zeigt einen deutlichen Grauschleier. Sieht gut aus!