Artikelformat

#ESC2016 – Teil 2: Ungarn, Kroatien, Niederlande

UngarnKroatienNiederlande

Ungarn hat in den letzten Jahren hübsch abwechslungsreiches und meist qualitativ sehr brauchbares Material beim ESC an den Start gebracht. In Stockholm gibt es eine Grölballade allerhöchster Kajüte. Starker Refrain, zwischendurch jedoch etwas durchhängend. Da praktisch alle Balladen in diesem Jahr im zweiten Halbfinale starten, dürfte Freddie mit „Pioneer“ aber trotzdem keine so fürchterlich schlechten Chancen haben, am Samstag noch einmal auf der Bühne zu stehen. Dort wird er dann auf der linken Seite des Tableaus landen. Denke ich.

Kroatien hat bei den letzten beiden Contests von der Seitenlinie zugeschaut und wirft sich in diesem Jahr zurück ins Getümmel. Nina Kraljić bringt mit „Lighthouse“ ein sehr hübsch dahinschwebendes, hymnisches Etwas in den Wettbewerb, welches das erste Halbfinale ziemlich sicher überstehen sollte. Könnte im Finale dann allerdings im allgemeinen Trubel untergehen.

Nach ihrem zweijährigen Höhenflug landeten die Niederlande in vergangenen Jahr unsanft auf dem Boden der im Halbfinale ausgeschiedenen Tatsachen. Nun soll es Douwe Bob mit „Slow Down“ richten, einer Nummer, die in ihrer ganzen Akustik völlig aus dem Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs fällt. Mir persönlich gefällt sie sehr gut, ich drücke die Daumen fürs Weiterkommen.