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Destiny Expansion II: House of Wolves Preview

Richtig, Destiny…das gibt’s ja auch noch. Ich bin mir momentan nicht einmal sicher, ob ich das letzte DLC Päckchen The Dark Below in Gänze absolviert habe, erinnere mich nur, das Spiel mit einer gewissen Erschöpftheit zurück ins Regal gestellt zu haben. So geht’s, wenn man jeden Strike, jede Mission oder Patrouille zum n+100sten Mal absolviert hat und alles auswendig vorhersagen kann. Monotonie pur. Nun also die zweite Frischzellenkur, die den Namen House of Wolves trägt und meiner Guardian endlich die Türen zum Reich ihrer Königin öffnet…es geht ins Reef.

Neben den Aufträgen der Königin warten ein neuer Strike, drei neue Karten für die Crucible, ein wöchentliches PvP-Event namens Trials of Osiris (für welches ich schlicht zu schlecht sein werde) und das PvE Gemetzel Prison of Elders. Letzteres klingt durchaus spaßig, allerdings werde ich nur die einfachste Version dieses Modus ausprobieren können, da Bungie laut IGN die Schranke „Eintritt nur mit Freunden“ aus den Raids kopiert und hier für die drei anspruchsvolleren, sprich höher-level-igen Versionen aufgestellt hat. Wie schon bei den Raids finde ich dieses Vorgehen extremst frustrierend, ärgerlich und sehr, sehr grenzwertig. Ich neige eher selten zu Anspruchsdenken, aber wenn man auf Content, den man bezahlt hat, nicht zugreifen darf, weil „willkürliche Grenze hier, Pech gehabt“, dann liegt mir das schon a bisserl schief im Magen.

Das größere Problem für House of Wolves ist jedoch, dass The Witcher 3: Wild Hunt am selben Tag veröffentlicht wird und (machen wir uns da mal zwei Sekunden lang nicht vor) mich ganz erheblich mehr anspricht. Vielleicht reicht es trotzdem für ein paar Runden entspannte, sinnfreie und Hirn-ausgeschaltete Trigger-Happiness.