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Spieletagebuch: Ab nach Boston

Da ist es nun, das Spiel welches sich mit seinen Klauen in die nächsten paar Monate meines Lebens verhaken und nicht mehr loslassen wird. Nach einigem Grübeln habe ich mich entschlossen, die Reise ins post-apokalyptische Boston mit meinem PC zu unternehmen. Eine Benchmark-Tabelle verhieß mir, dass es auf meinem Rechner flüssiger laufen wird als auf den beiden möglichen Konsolen und da ich in den letzten Monaten verstärkt festgestellt habe, dass meine Backwards Compatability nunmehr meine PC-Spielebibliothek ist und ich mir das Spiel vermutlich später ohnehin für diese Plattform geholt hätte, sprach nichts dagegen, es gleich dorthin zu verlegen (Hilfe, ich mutiere zurück zu einem Mitglied der Master Race !).

Nach einem Nachmittag des Downloads ging es am Abend in den wirklich hübsch integrierten Character Creator, der vor dem Spiegel im Haus des Protagonisten-Pärchens stattfindet. Während der ersten Cutscene war ich schon nicht mehr wirklich zufrieden mit dem, was ich da gebastelt hatte, also: Neustart! Der zweite Wurf gelang besser, meine Heldin heißt Cristina und sieht für mich ein ganz klein wenig aus wie eine Mischung aus Rihanna und Angela Bassett. Beim S.P.E.C.I.A.L schaufelte ich die meisten Punkte in das P wie Perception, C wie Charisma und I wie Intelligence. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Die erste Stunde des Spiels hielt bereits einige Schläge in die Magengrube zur Verfügung, nun stehe ich wieder vor meinem nuklear verwüstetem Haus, ehemals eingefroren, 200 Jahre später, ohne Mann und Kind. Auf ins Abenteuer !