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Spieletagebuch: Das Eiserne Banner

Ich, an dritter Stelle. Ein Wahnsinn.

Das Grausame an Destiny ist ja, dass man den Fehler, wieder ein wenig zu spielen, meist mit erheblich mehr spielen bezahlt. So wiederholend und vorhersehbar das Geschehen, so entspannend und süchtigmachend das Gameplay. Demnach habe ich auch die heutige Spielezeit mit meiner Wächterin verbracht, größtenteils im momenan wieder statt findenden Iron Banner. PvP ist nun nicht wirklich mein bevorzugter Zeitvertrieb, hauptsächlich weil ich alt, langsam und entsprechend schlecht bin (och herm !). Die Ergebnisse der einzelnen Spielrunden bildeten dies zu meiner großen Überraschung aber keineswegs ab, im Gegenteil: Nicht nur trat die statistische Wahrscheinlichkeit, dem Siegerteam in 50% der Spiele anzugehören, in Gänze ein. Viel erstaunlicher die berüchtigte kill/death ratio, welche bei mir an normalen Tagen irgendwo in der Region von 0.5 versumpft, sich heute jedoch tatsächlich über 1.0 bewegte. Nicht immer, aber immer öfter. Es scheint, als sei meine Waffenkombination aus Red Death und insbesondere Vestian Dynasty (die sich immer mehr zu meiner absoluten Favoritin mausert) nicht die Schlechteste. Leider war die Ausbeute an wertvollen Geschenken überschaubar. Ein hübsch bunter Shader namens Beowulf, der ein ganz klein wenig an ein Trikot der Nationalmannschaft unserer niederländischen Freunde erinnert, war das Highlight.

Dank der Spielrunden in der Crucible und noch ein paar Missionen auf dem Mond zum Abschluss des Tages konnte ich die Gunst meiner Wächterin bei der Faktion New Monarchy auf Stufe 3 erhöhen. Ich beschließe hiermit, dass dies ein sensationeller Erfolg ist, dessen positive Energie bis zum kommenden Dienstag reichen und mich vom Spiel fernhalten wird.