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Weil’s so schön war, nochmal !

Ist schon ein schönes Gefühl, den nigelnagelneuen Rechner einzuschalten und innerhalb weniger Sekunden den Desktop vor sich zu sehen. Windows kommt nicht mal dazu, mich mit seinem Logo zu grüßen. Ich würde jetzt sagen, die Kiste schnurrt wie ein Kätzchen, allerdings ist sie dazu viel zu leise. Beide Seitenteile dämmen das Bisschen an Surren der Ventilatoren völlig weg. Begeisterung, und höggschte Zeit, das Spielepotential auszutesten.

Den Anfang machte natürlich mein geliebtes Mass Effect. Die beiden ersten Teile gab es vor kurzer Zeit bei Steam für lächerliche 6,99€, da konnte ich nicht widerstehen. Installiert habe ich es gleich zweimal dürfen, da ich mit der wunderbar bunten Welt der PC-Mods noch nicht so ganz klar kam. Zwei sehr interessante hatte ich installiert, zum einen das MEUITM (Mass Effect Updated/Improved Textures Mod), welches das Spiel ins HD Zeitalter katapultiert, zum anderen das Cinema Mod, ebenfalls zur allgemeinen Aufhübschung. Die ersten Minuten des Spiels ließen mich fast vom Glauben abfallen, äußerst erstaunlich wie gut dieses doch schon ziemlich olle Spiel aussehen kann. Dank der Backwards Compatability der Xbox One hatte ich auch dort nochmal einen neuen Start hingelegt, werde diesen allerdings in Anbetracht dessen, was ich auf meinem PC Monitor sah, gleich wieder einstellen. Nicht nur sehen die Texturen wie versprochen wunderhübsch aus, insbesondere die butterweiche Framerate von 60 FPS sorgt bei mir Konsolendaddler für große Augen. Einzig die fehlende Unterstützung eines Gamepads macht mir momentan zu schaffen, Tastatur und Maus habe ich in den letzten 8 Jahren völlig verlernt und finde sie (man möge mich steinigen) auch recht „letztes Jahrtausend“. Für Strategiespiele sicherlich erste Wahl, für eher Action-orientierte Titel mit hektischen Drehungen eher ungeeignet.