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Es war mal wieder an der Zeit. Heimlich, still und leise hatte sich das Ende der Update-Zeit für mein bisher benutztes Linux Mint 16 an mir vorbei geschlichen, eher zufällig kam ich dem heute auf die Spur. Neues System erforderlich, die Gelegenheit der in einer Schublade schlummernden 250GB SSD von Crucial einen Lebenssinn zu spenden. Angeschafft hatte ich sie, zusammen mit einem schmucken Festplattenkäfig von Sharkoon, als erste (weil schon jetzt brauchbare) Komponente für die angedachte, tröpfchenweise zu realisierende Hardware-Renovierung meines mittlerweile acht Jahre alten PCs, um auch ihn im Ansatz wieder für spieletauglich erklären zu können.

Wie praktisch immer bei einer Linux-Installation, bei der irgendwo irgendetwas partitioniert werden soll, leichte Fragezeichen über meinem Kopf an der entsprechenden Stelle. Ext4-swap-sdb…ich sag mal so: Ja, ich würde gerne auf die SSD installieren. Nein, ich würde dieses swap-Dingens der bisher als Systemplatte fungierenden alten HD lieber nicht löschen…(für den Fall, dass etwas schief geht). Oder ? Keine Ahnung. Ich wünschte mir wirklich, dass auch bei Linux der Tag kommen möge, an dem ich nur sage: „Diese Platte, mach et Otze“ (Ja, ich weiß, ich sollte mich vermutlich von Linux fernhalten, aber wenn es erstmal läuft ist es so hübsch praktisch und sicher).

Sicherheitshalber das System noch einmal heruntergefahren, die beiden alten Festplatten vom Strom gekabelt und schon gestaltete sich das Installationsmenü ziemlich exakt so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Aufsetzen von Mint 17.1 ging von dort an rasend schnell, der folgende Systemstart ebenfalls. Zu meiner Begeisterung erklärte sich das flugs installierte VirtualBox spontan bereit, mein virtuelles WindowsXP, welches ich noch mit dem alten System aufgesetzt hatte, von der mittlerweile wieder angekabelten alten Systemplatte zu starten. Alles wunderbar! Mint 17.1 wird bis 2019 mit Updates versorgt, das sollte vorerst ausreichen.