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Print ist (noch nicht) tot

Der Drucker ist eine der Gerätschaften, die ich eigentlich ganz gerne aus meinem Leben hinfort minimalisieren würde, letztlich ist es aber doch praktischer, die paar Dokumente, die ich über das Jahr verteilt auf Papier zaubern möchte oder muss, nicht erst per USB-Stick in den nächsten Copy-Shop schleifen zu müssen. Nachdem der Toner meines nun ehemaligen SW-Laserdruckers seine letzten paar Farbpartikel veräußert hatte und die Suche nach einem Ersatz-Toner ergab, entweder horrend viel Geld für einen Original-Ersatz ausgeben zu müssen oder für sehr viel weniger Geld einen gemäß Bewertungen auch sehr viel weniger brauchbaren Toner zu erwerben, entschied ich mich für Möglichkeit c), nämlich einen neuen Drucker. Dieser sollte, im Gegensatz zum ausrangierten, dann auch mit Googles Cloud Print zurande kommen, um Dokumente direkt von meinem Chromebook aus drucken zu können. Es ist schließlich 2015.

Meine Wahl fiel auf den Samsung Xpress M2026W, der recht billig, recht klein und hübsch weiß ist. Der Aufbau verlief so nervenschonend wie es sein sollte. Stromkabel ran, Treiber auf meinem Win10-Rechner installiert, die WPS-Taste des Druckers betätigt und selbigen Modus im WLAN-Menü meines Routers aktiviert. Fertig! Das Chromebook erkannte und benutzte den Drucker zunächst ebenfalls sofort, beim nächsten Benutzen am Tag danach reichte das bloße Einschalten des Druckers jedoch nicht mehr, die Liste der Cloud Printer benötigte im Menü des Chromebooks einen kurzen Refresh. Kein Akt, lediglich ein Tastendruck. Trotzdem stört es den Perfektionisten in mir ein Jota-chen, vielleicht finde ich den Grund hierfür noch.